Literatur

Goethe 1791 - Foto: MichaelSchoenitzer -
 Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e0/Goethe_1791.jpg/120px-Goethe_1791.jpg

Ginkgo Biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut,

Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwey, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?

Solche Frage zu erwiedern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?

Wolfgang von Goethe 1815

Cover "Mythos Ginkgo" von  Heinrich Georg Becker - Bucherlag für die Frau

Ginkgo -- Wanderer zwischen den Zeiten...
Die Ursprünge des Ginkgo reichen in ein Zeitalter zurück, das wir uns kaum vorstellen können. Manche Wissenschaftler geben dem Ginkgo eine Geschichte von 300 Millionen Jahren. Schon bevor die Saurier lebten, sollen Vorfahren des Ginkgo die Erde großflächig besiedelt haben. Der Großteil der Ginkgoarten hatte sich schon in der Kreidezeit nach Ostasien zurückgezogen. Hier überlebte auch Ginkgo biloba die Eiszeiten. Eines der wesentlichen Merkmale des Ur – Ginkgo – Baumes .... ... weiter lesen ... waren die feingabeligen, in verblüffender Vielfältigkeit ausgebildeten „Blätter“. So gab es neben zungen- bis nadelförmigen Blättern zweifach- oder vierfach geteilte und mehr als vierfach geteilte „Blätter“. Während eines Millionen Jahre dauernden Entwicklungsprozesses entstand aus diesen Urformen das heute weithin so bekannte und symbolhafte zweigeteilte Ginkgoblatt. Dieses aus den einstigen Nadeln zusammengewachsene Fächerblatt ist ein Phänomen in der Pflanzenwelt, das den Ginkgo seinen besonderen Reiz verleiht. Ein unverwechselbares Charakteristikum ist der mehr oder minder tiefe Einschnitt des Blattes. Die Farbigkeit der Blätter variiert zwischen hell- und graugrün bis zu herbstlich Goldgelb. Die Blätter sind relativ dick wie mit einer zarten Wachsschicht überzogen. Diese Merkmale werfen die Frage auf, in welche Pflanzenklasse der Ginkgo einzuordnen ist. Wegen der teilweise nadelförmigen Blätter der Ginkgo – Vorfahren könnte man ihn zu den Nadelgehölzen zählen. Dafür spricht auch, dass der Ginkgo entfernt an eine Konifere erinnert.

Angesichts der heutigen Blattform erscheint er eher zu den Laubbäumen gehörig. Diese Einordnung würde auch den Laubwechsel –Verfärben und Abwerfen der Blätter im Herbst- erklären. Der Ginkgo biloba ist weder ein Laub- noch ein Nadelbaum, vielmehr bildet er eine eigenen Pflanzenfamilie und vereint unter dem Namen „Ginkgoales“ viele exotische, fossile Arten.

Auszug aus "Mythos Ginkgo" Buchverlag für die Frau.

Mythos Ginkgo
Autor: Heinrich Georg Becker
Verlag: Buchverlag für die Frau
ISBN-13: 978-3897980303

Cover "Deutschlands alte Bäume ..." von  Kühn, Kühn und Ullrich  - BLV - Verlag

Deutschlands alte Bäume: Eine Bildreise zu den sagenhaften Baumgestalten zwischen Küste und Alpen
zu beziehen über die Homepage des Deutschen Baumarchivs


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Quelle: Kurzbeschreibung auf deutschesbaumarchiv.de

Deutschlands alte Bäume
Autoren: Stefan Kühn , Bernd Ullrich, Uwe Kühn
Verlag: BLV Buchverlag
ISBN-13: 978-3835407404

Cover "Bäume, die Geschichten erzählen" von  Kühn, Kühn und Ullrich  - BLV - Verlag

Bäume, die Geschichten erzählen
zu beziehen über die Homepage des Deutschen Baumarchivs

Alte Bäume sind nicht nur Naturdenkmale, sondern auch Kulturdenkmale: Tanzlinden und Gerichtseichen, Gedenkbäume und "Baumheiligtümer", profane Nutzhölzer und exotische Sammler­objekte - sie alle spielen eine unver wechselbare Rolle in unserem Land und durch ziehen die deutsche Geschichte und Kultur.
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Bildband-Format vorgestellt. Zahlreiche historische Darstellungen bereichern das Werk, Standortangaben erleichtern wieder das Auffinden der beschriebenen Bäume.
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Quelle: Kurzbeschreibung auf deutschesbaumarchiv.de

Bäume, die Geschichten erzählen
Autoren: Stefan Kühn, Bernd Ullrich, Uwe Kühn
Verlag: BLV Buchverlag
ISBN-13:978-3835404427

Titelbild "Baum des Jahres Kalender 2012"

Baum des Jahres Kalender 2012
zu beziehen über die Webseite über den Baum des Jahres


Quelle des Bildes: http://baum-des-jahres.de/typo3temp/pics/6976ea1ada.jpg